Bitte mitmachen! Die Tiere leiden hinter verschlossenen Klappen - Petitionen - Treuepfoten

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Sunnynelly59

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Samstag, 21. März 2020, 00:17

Bitte mitmachen! Die Tiere leiden hinter verschlossenen Klappen



Hallo liebe Tierfreund/innen,

das Schreckensthema Tiertransporte lässt uns nicht in Ruhe. In den letzten Tagen standen die
Tiertransporter im 60 km langen Stau an der polnischen Grenze.

Bei den Nachrichten hieß es, dass der Zustand für die wartenden Menschen am Rande des Erträglichen sei.

Ihnen wurde Wasser und Ost gereicht. Was war aber mit den Tieren, die eingepfercht im LKW standen?

Es ist eine Jammergeschichte, absolut unwürdig für zivilisierte Länder. Es gibt genügend Dokumentationen dazu ...
(s. dazu die Dokumentation von Karremann in Angefügt)

PETITION

Diese Lebendtransporte müssen aufhören!

https://www.animalsinternational.org/tak…xport-global/de

Ich habe heute an den nachfolgenden Stellen angerufen und schicke euch hier ein paar Telefonnummern.
Je mehr Tierfreunde sich melden und nachfragen, umso besser.

Es kostet nur ein bisschen Zeit für das Telefonat. Hängt euch dran!

Die Tiere können sich nicht selbst vertreten. Sie leiden hinter verschlossenen Klappen.

Hier ist mein kleines Protokoll

A 12 Vet. Amt Frankfurt Oder 0335-5523940 Frau Schütte…genervt, sie tun alles, wirklich alles…..was genau? ………eben alles………………

A4 Vet. Amt Görlitz……….03581-6632301 Dr. Schönfelder Amtveterinär im Außendienst, nicht erreicht, ruft zurück

Veterinäramt Aurich schickt Tiertransporte immer noch nach Usbekistan und vergleichbare unvorstellbare Routen………
Sekretarin kann dazu nichts sagen, Montag Amtsveterinär anrufen Dr. Polens 04941-3900 oder Herrn Sathoff (Stellenleiter)
04941-3910 (nur mal zur Vorstellung, was die Tiere mitmachen: der Weg nach Usbekistan geht von Aurich durch ganz
Polen über Warschau, quer durch ganz Weißrussland, durch Russland nach Moskau, quer durch Kasachstan und dann
irgendwo nach Usbekistan eingeklemmt im Lkw auf den holprigen Straßen, das sind 5500 km! Raststellen, Tränken
und Futter für die Kälber – alles höchst fraglich)

Niedersächsisches Ministerium für Landwirtschaft……..erreicht Frau Foitzik unter 0511-120 2081 im Vorzimmer der
Ministerin, kann aber dazu nichts sagen………..zuständig für Tiertransporte im Ministerium ist
Dr. Stehr unter 0511-120 2363, Montag anrufen

Ich schicke euch diesen Notruf mit dem Ausspruch des großen Denkers Albert Schweitzer

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel – wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.“

Liebe Grüße von Maria Groß, Hannover


Deutscher Tierschutzbund

https://www.tierschutzbund.de/news-stora…rona-megastaus/

19.03.2020:
Tiere leiden in Corona-Megastaus
Deutscher Tierschutzbund fordert Transportstopp

Angesichts der Rückstaus von Fahrzeugen an den Grenzen fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Ende der Langstreckentransporte
von lebenden Tieren. In dem Megastau auf der A4 an der deutsch-polnischen Grenze, aber auch an der Grenze von Polen
zu Litauen oder in Kroatien hängen Tiertransporter aufgrund der verschärften Grenzkontrollen derzeit stunden- bzw. tagelang fest.

Für die Tiere ist die Situation mit enormem Stress verbunden. Ihnen fehlt es an Wasser und Futter, Kühe können nicht gemolken
werden und sie stehen in ihren Exkrementen, da die Einstreu nicht erneuert und die Tiere nicht abgeladen werden können.

„Schon unter normalen Umständen sind Lebendtiertransporte quer durch Europa und die Welt eine Tortur für die Tiere.

Kommt es zu Störungen im Ablauf, wie es jetzt in Zeiten von Corona der Fall ist, werden es Höllenfahrten.

Es braucht generell einen Stopp der Langstreckentransporte. Angesichts der dramatischen Lage muss man sofort damit beginnen“,
fordert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

„Wenn Tiere leiden, Kühe vor Schmerzen schreien, weil sie nicht gemolken werden können, sollte jedem klar sein:
Tiere sind keine Ware, es sind Lebewesen.

Die momentane Situation zeigt uns deutlich, wie viele Tiere ständig über tausende an Kilometern transportiert werden.“

Der Deutsche Tierschutzbund hat sich gemeinsam mit anderen europäischen Tierschutzorganisationen in einem Brief an
die EU-Kommission gewandt und diese aufgefordert, Tiertransporte aufgrund der aktuellen Situation auszusetzen.

Tierschutz-Gründe, aber auch die Gefahr einer Corona-Ausbreitung durch die Fahrer, sprechen deutlich
gegen eine Fortführung der Transporte.

Aus Tierschutzsicht muss es grundsätzlich das Ziel sein, Lebendtiertransporte ganz abzuschaffen.



Tierexporte trotz Megastaus an den EU-Binnen- und Aussengrenzen

Animal Welfare Foundation fordert vom Bundeslandwirtschaftsministerium ein Transportmoratorium

Mehrere Tiertransporter mit Zuchtrindern aus Deutschland sind seit gestern auf dem Weg in den slowenischen Hafen Koper.
Auf der Strecke müssen die Transporter mehrere EU-Ländergrenzen passieren.

Im Hafen Koper sollen die Tiere auf ein Schiff mit Bestimmungsland Eritrea verladen werden. Von dort wären die Zuchttiere
dann 14 Tage an Bord, bis sie den Zielhafen in Eritrea erreichen.

«Afrika hat aktuell die Einreisebestimmungen für Europäer verschärft. Ob die Tiere oder die Besatzung in Eritrea
das Schiff verlassen dürfen, weiss heute niemand», kritisiert Iris Baumgärtner, Projektleiterin Tiertransporte bei der AWF.

«Unklar ist auch, ob der Transport bereits an einer der EU-Binnengrenzen hängen bleibt», ergänzt Iris Baumgärtner.

«Seit Tagen beobachten wir die für Tiertransporte wichtigen Grenzübergänge in der EU.

Wir erhalten Informationen von offiziellen Stellen und Informanten vor Ort.

Viele berichten von kilometerlangen Staus, in denen Tiertransporte feststecken».

Trotz restriktiver Massnahmen Im Personenverkehr hat die EU den Warenverkehr nicht eingeschränkt.

Typische Transitländer für Tierexporte wie Ungarn, Polen, Bulgarien und Tschechien halten ihre
Grenzen offen für Tiertransporte. Auch Kroatien lässt Tiere ins Land.

Kommen die Fahrer jedoch aus Risikogebieten, dürfen sie in Kroatien nicht mehr einreisen.
Da sich die Risikogebiete dynamisch entwickeln und die EU-Mitgliedsländer stündlich die Grenzbestimmungen
anpassen können, besteht für Tiertransporte an den Grenzen jederzeit die Möglichkeit, festzustecken.

«Es ist nicht zu verantworten, dass heute noch in Deutschland grenzüberschreitende Tiertransporte genehmigt
werden im Glauben daran, dass die Grenzen entlang der Routen passierbar sind.

Was für tagelange Transporte als Planung bei den Veterinärämtern eingereicht wird, kann bereits wenige
Stunden später Makulatur sein», kritisiert Iris Baumgärtner die Genehmigungspraxis in Deutschland
und der EU.

Die Situation an den EU-Grenzen macht ein Moratorium von Lebendtiertransporten zwingend notwendig,
fordert die Animal Welfare Foundation. Die Staulänge an der deutsch-polnischen Grenze betrug die letzten Tage
bis zu 40 Kilometer.

Eine ausreichende Versorgung der Menschen und Tiere ist kaum mehr möglich.

Teilweise fehlen notwendige Rettungsgassen. Und zwischen Deutschland und Polen gibt es für die Grenzübergänge
offensichtlich keine funktionierenden Verabredungen zur Lösung der Abfertigungsprobleme.

«Insofern ist die Empfehlung der EU Kommission an die Mitgliedstaaten, sogenannte Korridore für den
«Warenverkehr» und für Lebendtiertransporte zu bilden, kaum umsetzbar», so Iris Baumgärtner.

Die Überprüfung der Fahrer der Tiertransporte verzögert zusätzlich die Wartezeit an der Grenze.

«Manche Fahrer berichten uns von stunden- bis tagelangen Wartezeiten an der Grenze ohne die Möglichkeit,
ihre Tiere angemessen versorgen zu können.

Auch an der Grenze zwischen Litauen und Polen stauen sich LKW auf einer Strecke bis zu 40 Kilometern.

Recherchen der AWF belegen zudem, dass zwei Tiertransportschiffe auf dem Weg in den slowenischen Hafen Koper
(Schiffname: Barhom II) und in den kroatischen Hafen Rasa (Schiffname: Karim Allah) sind.

Dort sollen sie mit Tieren aus der EU beladen und in Drittländer transportiert werden.

Auch für diese Exporte gibt es keine Sicherheit, ob sie am Zielhafen im Nahen Osten oder Afrika
entladen werden dürfen.

«Dürfen die Tiere nicht abgeladen werden, bedeutet das eine Katastrophe für die Tiere, denn eine
Rückführung in die Europäische Union ist nicht möglich», befürchtet Iris Baumgärtner.

«Die Bundesregierung kann sich jetzt nicht hinter einer Zuständigkeit der EU-Kommission verstecken oder auf
fehlende tierseuchenrechtliche Beschränkungen berufen.

Bisher blendet sie die Realität an den Grenzen aus, obwohl sie gerade in Zeiten des Corona-Notstands die Möglichkeit
und Verantwortlichkeit hat, mit einem Transportmoratorium unendliches Tierleid durch unkalkulierbare
Transportzeiten zu stoppen», begründet Iris Baumgärtner die Forderung der AWF nach einem Stopp
der Tierexporte in Zeiten der Corona Krise.

Auf EU-Ebene bereitet die Eurogroup for Animals einen Brief an die EU-Kommission vor, in welchem viele europäische
Tierschutzorganisationen fordern, sofort alle grenzüberschreitenden Tiertransporte zu stoppen.

Dieser Brief richtet sich auch an Bundesministerin Julia Klöckner.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sunnynelly59« (21. März 2020, 00:27)


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