Gesuch um Hilfe für Radu Termure / Rumänien - Organisationen oder Vereine gesucht zwecks Übernahme von Tieren - Treuepfoten

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Mittwoch, 1. November 2017, 12:53

Gesuch um Hilfe für Radu Termure / Rumänien

Silvia und Josef Zihlmann helfen in Rumänien an allen Ecken.....wer hat nicht schon
von ihnen Hundehütten und Futter bekommen..... sie helfen wo die Not am Größten
ist. Irgendwann ist das Limit aber erreicht, bei über 800 Hunden wohl verständlich
und sie brauchen dringend Unterstützung.

Welcher Verein oder welche Orga könnte einige Hunde übernehmen? Das wäre erstmal
sehr wichtig, daß noch vor dem rumänischen Winter einige Hunde gut untergebracht,
eventuell vermittelt werden können.

Bitte lest auch Silvias Brief den sie schon an einige großen Vereine geschrieben hat.

lg Vera


Brief an Vereine/Organisationen


Bald sind es 25 Jahre seit wir begonnen haben, in Rumänien Menschen zu unterstützen. In der Gegend von Siebenbürgen haben wir Schulen und Kinderheime, Spitäler, Arzt- und Tierarztpraxen, Privatpersonen und die Landwirtschaft zu besseren Bedingungen verholfen. Wir haben Strassen gebaut, Wasserquellen gefasst, ein Begegnungszentrum eingerichtet und Vieles mehr. Tonnenweise Hilfslieferungen fanden den Weg nach Rumänien.

Im Jahr 2013 trat das Tötungsgesetz für Strassenhunde in Kraft. Bei uns Tierärzten löste das Alarm aus. Wir beschlossen augenblicklich, uns für diese Tiere stark zu machen. Unser Verein STARROMANIA (Schweizer Tierärzte für Rumänien) wurde gegründet. Reisen nach Rumänien und Gespräche mit Stadtregierungen wurden sofort umgesetzt, begonnen in Gheorgheni. In Kooperation mit der Stadtregierung übernahmen wir das Management des Städtischen Tierheims. Alles wurde neu organisiert, das Tierheim ausgebaut mit Freilauf für die Hunde, eine Klinik eingerichtet und genügend Personal eingestellt.

Nach und nach lernten wir eine Menge Organisationen und Menschen kennen, die sich ebenfalls für die Streuner einsetzten. Viele Tierheime waren in einem schrecklichen Zustand. Die Hunde litten nicht selten an Hunger und Krankheiten. Wo es nur ging haben wir unterstützt. Einige Tierheime konnten wir ausbauen und dafür sorgen, dass es den Tieren besser ging. Z.B. in Nasaud, Schässburg, Targu Jiu und Tamaseu. Bald kannten wir Tierheime und Tierfreunde in ganz Rumänien. Wir organisierten Laster mit Hilfsgütern, organisierten eine Schreinerei, die im Akkord Hundehütten produzierte, die im ganzen Land verteilt wurden. Bis heute sind es einige tausend.

In Siebenbürgen war man im Gegensatz zum übrigen Rumänien der Zeit voraus. Dort wurden Kontakte zu verschiedenen Stadtregierungen geknüpft und intensiviert. Laufend wurden Kastrations Aktionen organisiert. In Schulen wurden Kinder über artgerechte Tierhaltung und Ethik unterrichtet, Tierärzte wurden weitergebildet. Drei Tierärztetagungen fanden bereits statt, die vierte folgt diesen Herbst und dauert vier Tage. Für diese vierte Tagung hat uns die Welttierschutz Organisation ihre Kooperation angeboten. Kürzlich fanden in Gheorgheni die ersten zwei Tagungen für die medizinische Versorgung von Pferden statt, was in Rumänien auch dringend notwendig ist.

Die meisten Tierheime sind übervoll und überall werden ungewollte Hunde ausgesetzt. Um nicht in einer Flut von Hunden zu versinken helfen nur Kastrationsaktionen im grossen Rahmen. Wenn das nicht umgehend umgesetzt wird endet Rumänien in einer Katastrophe. Wenigstens sehen das auch vermehrt Bürgermeister so, die lange Zeit nur für das Töten plädierten. Andere verhindern nach wie vor Kastrationsaktionen weil das „Produzieren“ von Hunden eine erhebliche Geldquelle bedeutet, auch wenn das nicht auf intelligente Weitsicht schliessen lässt.

Neben der Versorgung von unzähligen Hunden haben wir mit flächendeckenden Kastrationsaktionen von Strassen- und Besitzerhunden an Orten mit vernünftigen Bürgermeistern begonnen. Mitte Mai 2017 wurden in Resita rund 500 Hunde und Katzen kastriert. Im September fand dort die zweite Aktion statt und war nicht weniger erfolgreich. Solche Städte sollen eine Vorbildfunktion einnehmen. Und die einheimischen Tierärzte haben dadurch ein gutes Einkommen.

Dank der Unterstützung von unzähligen Gönnern konnten wir bisher all das finanzieren.

Vor kurzem wurden wir angefragt, ob wir ein neues Grossprojekt übernehmen würden. Über das Ausmass waren wir allerdings etwas erschrocken. Es handelt sich um ein Tierheim in einem schlimmen Zustand mit 850 Hunden. Diese werden durch einen älteren, gesundheitlich angeschlagenen Mann so gut als möglich versorgt. Doch das ist eine lange Geschichte mit Vergangenheit. Um die Situation zu beurteilen bitten wir sie, die Informationen über Radu Termure unserem Star-Letter zu entnehmen. Wer diesen Mann besucht und persönlich kennen gelernt hat ist unweigerlich tief berührt und vor allem erstaunt, wie zugänglich und freundlich diese Hunde sind. Deshalb werden wir nichts unterlassen, um diesen Tieren zu helfen und damit auch Herrn Termure. Wir versuchen, die Anzahl Hunde rasch möglichst zu reduzieren durch Übernahme von anderen Vereinen, denn allein die Futterkosten steigen ins Unermessliche. Auch wenn wir dazu schon Einiges in die Wege geleitet haben dauert es länger bis alle unsere Ziele erreicht sind. Ein neues Tierheim an einem anderen Ort zu bauen macht auch erst Sinn wenn klar ist, wie viele Hunde übrig bleiben. Wir stellen uns ein halb offenenes oder offenes Tierheim vor, auch damit nicht zu hohe Personalkosten entstehen. Das hängt vom Gelände ab. Die Hunde brauchen Auslauf und Freiheit. Hunde werden nicht dazu geboren, in Zwingern ihr Dasein zu fristen. Weil wir Tierfreunde sind ist es für uns eine Herzensangelegenheit, dieses überdimensionale Projekt zu schaffen, obwohl es keine Garantie dafür gibt, jedenfalls nicht ohne umfangreiche Hilfe von Aussen.

Wir würden uns sehr freuen wenn Sie sich für unser Projekt begeistern können und sich entscheiden, es zu unterstützen.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Freundliche Grüsse

STARROMANIA
Dr.med.vet. Josef Zihlmann
Silvia Zihlmann
HP www.starromania.ch
www.starromania.ro
Facebook ttps://www.facebook.com/Starrom…591398/?fref=ts


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Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sunnynelly59« (1. November 2017, 12:54)


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