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Donnerstag, 22. März 2018, 19:03

Bundestagsabgeordneter nimmt mehr als 70.000 Unterschriften gegen grausamste Tierversuche entgegen

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Bundestagsabgeordneter nimmt mehr als 70.000 Unterschriften gegen grausamste Tierversuche entgegen

Endlich war es soweit: Wir wurden gehört! Die drei Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO durften am vergangenen Donnerstag in Berlin 71.749 Unterschriften gegen besonders grausame Tierversuche an ein Mitglied des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages überreichen. „MdB Udo Schiefner von der SPD hat sich mit uns getroffen, die Unterschriften entgegengenommen und sich Zeit für unser Anliegen genommen“, freut sich Dr. Cristeta Brause, Expertin für das Thema Tierversuche bei TASSO. „Nach der Unterschriftenübergabe haben wir ein sehr konstruktives Gespräch geführt, bei dem wir Herrn Schiefner noch einmal unsere durch Rechtsgutachten gestützte Forderung nach einem nationalen Verbot schwerstbelastender Tierversuche darlegen konnten“, führt sie weiter aus. MdB Udo Schiefner zeigte Interesse an den Ausführungen der drei Vereine und sprach sich ebenfalls dafür aus, dass Deutschland schon aufgrund der Staatszielbestimmung Tierschutz die rechtlichen Möglichkeiten der EU-Tierversuchsrichtlinie im Sinne der Tiere voll ausschöpfen sollte.

Wie es genau weitergehen wird, steht derzeit noch nicht fest. „Wir hoffen nun, mit dieser Unterschriftenübergabe unserem nächsten Ziel, vom Petitionsausschuss des Bundestages angehört zu werden, näher gekommen zu sein“, sagt Dr. Cristeta Brause.

In jedem Fall wird es weitergehen. Die drei Vereine werden weiter gemeinsam dagegen kämpfen, dass in Deutschland noch immer die allerschlimmsten Tierversuche erlaubt sind, obwohl die Europäische Union eine „Schmerz-Leidens-Obergrenze“ vorsieht, die in Tierversuchen nicht überschritten werden darf. Deutschland beruft sich allerdings auf eine Ausnahmemöglichkeit in der EU-Richtlinie. Und so müssen in deutschen Laboren zum Beispiel Ratten in einem glattwandigen Gefäß schwimmen, bis sie verzweifelt aufgeben, oder sie werden mit Elektroschocks traktiert. Beides vorgeblich, um Depressionen zu simulieren. Versuche, die die EU unter dem Schweregrad „schwer“ listet, wie Tod durch Bestrahlung, Vergiftung oder Krebs, finden nach wie vor statt. Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge fielen 2016 Versuche an etwa 115.000 Tieren – das sind 5,2 % der insgesamt 2,8 Millionen Tiere – in diese Kategorie.

Noch weit mehr Bürger als die fast 72.000, die aktuell ihre Unterschrift gegen diese grausamen Versuche abgegeben haben, unterstützen die Forderung der Vereine: Eine parallel laufende Online-Petition zählt bereits mehr als 132.000 Mitzeichner. Darüber hinaus sprechen sich einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge 71 % der befragten Bevölkerung für ein gesetzliches Verbot der schlimmsten Tierversuche aus. „Höchste Zeit also, dass in unserem Land, in dem der Tierschutz Verfassungsrang hat, auch die Rechtsgrundlagen für Tierversuche entsprechend angepasst werden“, findet Dr. Cristeta Brause.

Mehr Informationen rund um die besonders grausamen Tierversuche finden Sie auf der Aktionsseite des Bündnisses. Dort besteht auch die Möglichkeit, die Online-Petition zu unterzeichnen. Diese Stimmen sollen in Zukunft noch an anderer Stelle eingereicht werden.

Einen Bericht auf der Homepage von MdB Udo Schiefner finden Sie hier.


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