Durchfall - Praxis - Treuepfoten

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Dienstag, 27. März 2007, 18:09

Durchfall

Durchfall ist eines der häufigsten Symptome, die dem Tierhalter als Störung des Allgemeinbefindens des Tieres auffallen.

Normalerweise passiert der Nahrungsbrei innerhalb von 8-10 Stunden den Dünndarm, dabei werden 80 % des Wassers aus dem Nahrungsbrei in den Körper aufgenommen. Auch im Dickdarm und Enddarm wird weiter Wasser resorbiert und so die Festigung des Kotes erreicht.

Bei Störungen dieses Verdauungsprozesses kommt es zu einer beschleunigten Darmperistaltik und somit zu einer verkürzten Verdauungszeit. Dabei kann nur wenig Wasser aufgenommen werden. Durch Störungen der Darmzotten kann es auch zu einer zusätzlichen Ausscheidung von Flüssigkeit kommen.

Ursachen von Verdauungsstörungen:
Ernährungsfehler: Essensreste, Futterwechsel
Infektiöse Ursachen: Bakterien, Viren, Parasiten (Würmer)
Entzündliche Erkrankungen: Futtermittelallergien
Störungen der Verdauungssekrete: Leber-, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sowie Nierenerkrankungen.
Einige Hormonerkrankungen

Das Allgemeinbefinden des Tieres, die Farbe und Konsistenz des Kotes, Häufigkeit und Menge des Kotabsatzes sowie weitere Krankheitssymptome können wichtige Hinweise auf die Schwere der Erkrankung geben.

Behandlung:
Im Zusammenhang mit der tierärztlichen Therapie ist eine Diät als wichtigste Behandlungsbegleitmassnahme bei allen Durchfallerkrankungen erforderlich. Abhängig von der Art und der Ursache des Durchfalles sind unterschiedliche Diäten notwendig. Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten.

Als "Erste Hilfe Maßnahme" kann folgendes versucht werden: Die Diätbehandlung beginnt mit mindestens 24-stündigem absolutem Hungern (Wasser sollte auf jeden Fall angeboten werden!). Dieser Nahrungsentzug ist dringend erforderlich, um den Darmzotten Zeit zur Regeneration zu geben. Jede Fütterung in dieser Zeit führt zu weiteren Darmstörungen und verlängert die Genesungszeit. In dieser Zeit darf nur abgekochtes Wasser oder Tee ( am besten Kamillentee ) in kleinen Mengen angeboten werden. Nach der Fastenzeit wird langsam und in mehreren kleinen Mengen angefüttert. Die besten Erfolge werden mit gekochtem, leicht gesalzenem Reis oder Kartoffelbrei mit fettarmen Rinderhack oder magerem Geflügelfleisch (z.B. Brustfleisch ohne Haut) erreicht. Auch Hüttenkaese oder Magerquark gelten als Diät bei Durchfällen. Wichtig ist bei einer Diät-Kombination zu bleiben, ein Wechsel der Diät belastet den Darm erneut. 5 - 8 kleine Mahlzeiten entlasten den Darm weiterhin. Diese Diät wird mindestens drei Tage oder bis zur deutlichen Besserung der Kotkonsistenz durchgeführt. Nach der Besserung der Konsistenz des Kotes wird langsam das Normalfutter zur Diät zugefüttert. Dabei empfiehlt sich, die Menge wie folgt zu erhöhen: 1.Tag 25 % Normalfutter, 2.Tag 50 % Normalfutter, 3. Tag 75 % Normalfutter. Ein zu schneller Wechsel zum Normalfutter kann wie ein Futterwechsel erneut zu Durchfallsymptomen führen.

Sollte diese Behandlung nicht innerhalb von 1-2 Tagen helfen, oder wenn das Tier erbricht oder keine Flüssigkeit mehr zu sich nimmt, dann unbedingt einen Tierarzt aufsuchen!



Quelle: Recherche im Internet


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