Hilferuf für Hunde in Berlin - Schicksale - Treuepfoten

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Sunnynelly59

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Montag, 2. September 2013, 14:12

Hilferuf für Hunde in Berlin

Hallo,

ich habe jetzt schon länger mit mir gehadert und überlegt ob ich es in den Verteiler geben muss aber ich kann
mir das nicht mehr länger mit angucken.
Ich bin vor drei Monaten umgezogen. Wohne jetzt in einer Topgegend für Hunde, direkt am Auslaufgebiet am See.
Es ist wunderschön hier. Besser geht es nicht.


Meine Nachbarn, beide Zu Hause. Haben ein Kind von sechs Monaten und der Mann arbeitet sechs Stunden die
Woche. Die restliche Zeit verbringen sie in der Wohnung.

Sie haben zwei Hunde. Ein sehr schöner großer schwarzer Rüde, kastriert ca 2 Jahre.

Schätzungsweise Settermix. Ein toller Hund, super mit Kindern, Menschen, Hunden.

Eine Hündin, Goldenretriever-labradormix, kastriert verträglich aber ungestüm, auch super mit Kindern und Men-
schen( etwas zu aufdringlich mit anspringen und so).

Zwei Monate habe ich mir jetzt das Gassi-Gehverhalten der beiden jungen Leute angeguckt die keinerlei Bewe-
gungseinschränkungen haben.

Im Schnitt gehen sie dreimal am Tag ca 5-10 min Gassi, sprich die Hunde können sich maximal entleeren.

Die Hündin war von diesen zwei Monaten ca einen Monat weg. Sie wurde nur als Zweithund angeschafft , da eine
Schwangerschaft nicht klappte. Auf einmal doch Schwanger, sollte der Hund wieder weg.

Sie wurde "vermittelt" an einen Mann, der mit ihr scheinbar nicht zurecht kam und es später als plötzlich aufgetre-
tene Allergie auslegte. Ich gab ihr wenigstens bevor feststand das der Hund zurück kam noch einen Abgabevertrag
für die Hündin gegeben, leider schaffte sie es nicht diesen auszufüllen.

Ich bot ihr sofort an den Hund in gute Hände zu vermitteln, mich darum zu kümmern. Es hieß dann sie will ihn be-
halten, der Mann möchte am liebsten beide weg wissen sie würden noch überlegen und es wäre ja auch für den
Hund nicht schön, wenn er wieder weg muss.

Ich sagte wenn es ein guter Platz ist und ihr es da gut geht, ist das alles kein Problem.

Da ich all das mit meinem Vorstellungen von artgerechter Hundehaltung nicht vereinbaren konnte, bettelte ich
förmlich beide an die Hunde mit ausführen zu dürfen.

Die Antwort sehr interessant " die beiden hetzen andere Hunde und deswegen ist das doof, sie sind nicht rudelfähig".
Mir blieb fast die Sprache weg. Ich sagte immer es wäre alles kein Problem, ich würde mich darum kümmern und das
schon hin bekommen, ich hätte auch immer Pflegehunde und das geht auch.

Endlich nach etlichem generve durfte ich die beiden mitnehmen.

Meine beiden Hunde verstehen sich gut mit ihnen. Die Nachbarshunde ziehen mich in den Wald,dass meine Hände
schmerzen.Leider ist es mir nicht möglich alleine mit allen vieren zu gehen sondern ich immer noch andere Leute
bitten muss, mir wenigstens mit allen vieren in den Wald zu helfen.

Die beiden toben, leben auf, rennen zwei Stunden wie wild durch den Wald, spielen mit meinen Hunden. Alle vier
schließen sich ab und an mal zusammen und sind etwas ungestüm mit anderen Hunden, aber es wird immer besser.
Meine beiden hören gut und die beiden Nachbarshunde kommen schön wenn man sie ruft. Sonst können sie nicht
viel, da keiner mit ihnen übt oder trainiert. Aus diesem Grund hetzen sie auch mal. Alles eine Übungssache, die
Hunde sind daran nicht schuld und es ist sicher keine Lösung wegen diesem sinnlosen Grund nicht rauszugehen.

Zweimal jagte ich die Frau gemeinsam mit mir durch den Wald.

Teilweise sind ihre Geschichten die sie scheinbar selber glaubt unfassbar.

Hier nur einige Auszüge:

" Sie kann nicht mit den Hunden und dem Kind in Wald, da ihr Kind ja gestillt werden muss", " Sie geht ja wenn das
Kind älter ist auch wieder länger in den Wald", " Sie versteht nicht warum ihre Hunde so überdreht sind, sie gehen
ja genug raus", " die Hunde dürfen nicht zu oft mit mir mit, sie werden zu dünn", " Ihr Mann will nicht in den Wald,
weil er angst hat, dass die Hunde nicht hören".

Ich kann hier nicht alles aufschreiben, auf jeden Fall, weiß ich von einer Nachbarin, dass beide Hunde nie länger
raus kamen. Auch als das Baby noch nicht da war. Das Kind hockt ebenfalls den ganzen Tag in der Wohnung, auch
das finde ich äußerst abartig.

Der Rüde hat zudem viel zu lange Krallen, die dringend geschnitten werden müssen, ich habe es zweimal angesprochen,
nichts passiert. Er kann eine schwere Entzündung davontragen.

Beide Hunde dürfen sich in der zwei Zimmer- Wohnung nur im Flur und im winzigen Bad aufhalten.Angeblich wären sie
immer voller Zecken, von diesen habe ich noch nie etwas bemerkt. Gestreichelt werden sie demnach auch nicht.

Ich nehmen sie nun manchmal einmal manchmal zweimal mit. Ich bin sehr viel mit meinen Hunden draußen. Das Problem
ist, es gibt Tage wo ich selber den ganzen Tag weg bin arbeiten, dann geht mein Freund oder zwei Freundeninnen mit
ihrem Hund.

Ich bekomme dann immer ein sehr schlechtes Gewissen, weil ich nicht jeden bitten kann die anderen Hunde auch mit-
zunehmen. Viele sind darüber auch sehr verärgert, weil beide nicht arbeiten und den ganzen Tag Zeit haben. Sie möch-
ten diese Faulheit nicht unterstützen.

Mir tun die beiden einfach unwahrscheinlich Leid und natürlich nehme ich sie auch nur aus Liebe zum Tier mit.

All die Lügen die sie sich erzählen in Zukunft wieder länger gehen zu wollen etc. Ich kann es nicht mehr glauben.

Die armen Hunde müssen aus purem Egoismus ihr Dasein in einer kleinen Wohnung fristen.

Ich versuche mich sooft es geht zu kümmern, aber die Hunde sind noch sehr jung und ich sehe einfach bei dieser
Familie keine Chance für die Hunde.

Bitte sagt mir was können Wir/ Ich machen. Ich habe es mit vielen guten Worten versucht, hab gesagt wie wichtig
Auslauf ist, wie toll die Hunde wären wie ausgelastet wenn man mehr raus geht.

Wie schön es ist mit dem Kinderwagen durch den Wald zu fahren, die Hunde dabei.

Ich denke das Problem ist einfach beide sind stinkend faul und sitzen gerne den ganzen Tag einfach in der Wohnung.


Bitte sendet Mails an mich.
Chantal.may.ts@gmail.com

Vielen Dank
Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!


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