Antwort v. Europaparlament auf die Massentötungen der Straßenhunde - unglaublich! - Briefe an die Öffentlichkeit - Treuepfoten

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Sunnynelly59

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Mittwoch, 2. Oktober 2013, 18:42

Antwort v. Europaparlament auf die Massentötungen der Straßenhunde - unglaublich!

Hallo liebe Kollegen,

diese nichtssagende und an Resignation grenzende Antwort bekam ich von der
Europaabgeordneten Ulrike Rodust zum Thema „Rumänienhunde“.

Welche tollen Gesetze doch die EU hat, um den Schutz der Tiere zu garantieren.
Weitere Ausführungen erspare ich mir.....

Lieben Gruss / Saludos / Kind regards

Marie Sasse
D 47829 Krefeld
+49 (0) 2151 424630
CaLeLo-Dogs e.V.
Mojaquera@t-online.de
www.calelo-dogs.com



Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Email und für Ihren Einsatz gegen die schlechte Behandlung von Straßenhunden in Rumänien.
Meine KollegInnen und ich haben uns mit diesem Thema bereits mehrfach auseinandergesetzt, zumal neben den
aktuellen Ereignissen in Rumänien auch andere EU-Länder, wie zum Beispiel Spanien, Bulgarien und Griechenland,
wegen ihres Umgangs mit streunenden Hunden immer wieder Negativschlagzeilen schreiben.

Im Lissabonner Vertrag verpflichten sich sowohl die Union als auch die Mitgliedstaaten dem Prinzip das "dem Wohl-
ergehen der Tiere als fühlende Wesen" Rechnung getragen wird (Art. 13 AEUV). Den Textauszug aus dem Lissabonner
Vertrag finden Sie auch unter folgendem Link:

http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/policy/index_de.htm

Allerdings sind bestimmte Aspekte des Tierschutzes exklusive Kompetenz der Mitgliedstaaten. Hierzu gehört auch
die Vorgehensweise von Mitgliedstaaten im Zusammenhang mit streunenden Hunden. Somit müssen wir Abgeordnete
im Europäischen Parlament uns darauf beschränken, das Thema immer wieder öffentlich zu diskutieren und bestimmte
Praktiken im Umgang mit Straßenhunden anzuprangern.

Wie Kommissar Tonio Borg unlängst richtig anmerkte, ist Rumänien an die Richtlinien der Weltorganisation für Tierge-
sundheit (OIE) gebunden. Der OIE Gesundheitskodex für Landtiere erachtet das Einschläfern als nicht nachhaltige
Methode zur Populationskontrolle von Straßenhunden, die nur dann Anwendung finden sollte, wenn andere Methoden
nicht wirksam sein sollten (z.B. gegen die Verbreitung von Krankheiten). Den entsprechenden Textauszug finden Sie
(leider nur in englischer Sprache) unter folgendem Link:

http://www.oie.int/fileadmin/Home/eng/He…pitre_1.7.7.pdf

Obwohl das jüngst verabschiedete Gesetz, welches Tierheimen das Einschläfern von Straßenhunden nach einer 14-tägigen
Frist freistellt, diesem Gesundheitskodex sicherlich nicht Rechnung trägt, wurden auch viele Fehlinformationen zu diesem
Thema gestreut. Auch wenn Übergriffe auf wehrlose Straßenhunde sicherlich tragisch sind, handelt es sich auch in den
letzten Wochen in Rumänien immer noch um Einzelfälle und keinesfalls um "Massaker", wie es einige Internetmedien sug-
gerieren.

Zuletzt finde ich die Aufrufe eines EU-Ausschlusses Rumänien höchst problematisch. Zum einen gibt es hierfür, wie eingangs
erwähnt, keine rechtliche Grundlage. Zum anderen hat Rumänien de facto ein sehr ernst zu nehmendes Problem mit Straßen-
hunden. Die Hunde leiden oft an schwerwiegenden Krankheiten und greifen - nicht zuletzt wegen der Krankheiten - häufig
auch Menschen an. Das Ausmaß des Problems ist also weitaus größer als in vielen anderen Ländern Europas und statt Bekun-
dungen gefühlter moralischer Überlegenheit braucht Rumänien Unterstützung für nachhaltige Maßnahmen, wie Aufklärungs-
kampagnen für verantwortungsvollen Hundebesitz und großangelegte Kastrationskampagnen.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Email meine Position zu diesem Thema näher gebracht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,
Ulrike Rodust
„Der Grund, weshalb ich mich entschieden habe, Tieren zu helfen, ist der, dass es zu viele Menschen gibt, die sich entschieden haben, sie zu quälen und zu töten ...


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