*Schanie* - Herdenschutzhund in arger Bedrängnis! - Notfälle - Treuepfoten

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Sunnynelly59

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Dienstag, 15. März 2016, 16:13

*Schanie* - Herdenschutzhund in arger Bedrängnis!



SCHANIE

Von einer besorgten Frau im südlichen NRW erhielt ich auf Umwegen einen Hilferuf für einen Leonberger.

Diese Frau hat leider kein Internet, darum gerne hilfreiche Kontakte über mich. Die Bildqualität ist nicht
besonders, da ich kein Whatsapp habe, aber die darüber versendeten, verkleinerten Bilder auf Umwegen
erhielt und vom Bildschirm abfotografierte, um brauchbare Anhang-Dateien zu erhalten.

Hier nun die haarsträubenden Infos, die mir telefonisch von der besorgten Augenzeugin mitgeteilt wurden:

Ein Leonberger von einem älteren Ehepaar (der Mann sei an die 90 Jahre) würde in einem leerstehenden
Gebäude eingesperrt, weil sich zuvor Leute über das Gebell in ihrem Haus beschwert hätten, also musste
der Hund weg aus der Wohnung, wo er mit einem weiteren Hund zusammen lebte.

Ganztägig ist Schanie, wie er wohl heißt, alleine eingesperrt, kommt nur kurz 2x täglich raus, um sich zu
lösen. Gefüttert wird anscheinend nicht ausreichend, Wasser soll auch nur sehr wenig gegeben werden.

Die genauen Umstände, wie das Ehepaar an diesen Hund gelangte, evtl. sogar über einen Tierschutzverein,
sind momentan nicht bekannt, auch nicht, ob ein Mikrochip, Impfpass oder andere Papiere vorhanden sind.
Lediglich so viel, dass der vermutliche Kangal/Kangalmix (auf den Bildern erkenne ich nichts von einem
Leonberger) ursprünglich an der Kette gehalten und arg misshandelt wurde und zwar so, dass beide Vorder-
läufe gebrochen waren!

Dies wurde zwar behandelt, aber anscheinend kommt der Hund damit nicht zurecht, er hat große Probleme
beim Laufen, die Metallteile in den Beinen müssten vermutlich zeitnah von einem fachkundigen Tierarzt ent-
fernt und nachversorgt werden.

Funktioniert der auf 3-4 Jahre geschätzte Rüde Schanie nicht, wie seine Halter es wollen, wird er brutal von
dem alten Mann und seiner Frau angegangen und verprügelt. Ebenfalls aggressiv zeigt der alte Mann sich je-
ner Nachbarin gegenüber, die auf das ganze Übel aufmerksam wurde und erfolglos versuchte, die unhaltbare
Situation mit Gesprächen zu ändern.

Schanie leidet sehr unter den aktuellen Gegebenheiten, er will nach dem kurzen Gassigang gar nicht mehr in
das ungenutzte Gebäude hinein (die älteren Leute sind ihm körperlich nicht gewachsen, um ihn an der Leine
zu halten, und ansonsten fehlt offensichtlich jegliches Feingefühl für den Hund).

Tatsache ist, dass die gesamte Situation absolut untragbar ist!

Momentan scheint die Halterin unter dem bestehenden Beobachtungsdruck damit einverstanden zu sein,
Schanie in eine Endstelle abzugeben. Wichtig ist, dass Schanie schnellstens umzieht, ob in Pflege- oder End-
stelle mit Erfahrungen von rassetypischen Eigenschaften, ist hierbei m. E. unerheblich, solange die Halterin
(noch) damit einverstanden ist, ihn abzugeben.

Es wird Zeit für Schanie, endlich das Leben von seiner schönen Seite kennen und genießen zu lernen!

Für eure Hilfe bedanke ich mich sehr!

Liebe Grüße


Maria Guthmann
m_guthmann@t-online.de
www.private-aktive-tierhilfe.beepworld.de










11. KW 16690 Rüden
Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!


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