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Sunnynelly59

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Sonntag, 23. April 2017, 21:25

Katzenelend in Bayern - Bayerischer Landtag sieht keinen Handlungsbedarf!



Apr 22, 2017 — Liebe Unterstützer,

ich möchte Ihnen heute über Katzenleid berichten und wie dringend nötig es ist, dass es auch Gemeinden in Bayern ermöglicht wird, eine Kastrationspflicht zu erlassen.

ATTiS (Aktionsgemeinschaft der Tierversuchsgegner und Tierfreunde in Schwaben), hat in den letzten 10 Jahren über 5.000 Katzen kastriert

2016 hat ATTiS für eine große Gemeinde versucht, eine Kastrationspflicht gem. § 13 b TierSchG zu erreichen.
Wie in § 13 b Tierschutzgesetz verlangt, konnten durch Aufklärung und Kastrationsaktionen in 3 Jahren 147 Katzen in der Gemeinde kastriert werden.
Ein Ende ist nicht in Sicht, da durch unkastrierte Freilaufkatzen von verantwortungslosen Besitzern, durch die Kastrationsaktionen, nicht der tierschutzgerechte Erfolg erreicht wird.
Viele Katzen mussten zusätzlich tierärztlich behandelt und aufgepäppelt werden, erst dann war eine Kastration möglich.
ATTiS machte einen Spendenaufruf, um die Kosten teilweise abzudecken.
Bei einem Hof wurde das Veterinäramt eingeschaltet, da die abgemagerten kranken Katzen zusätzlich große Augenprobleme und Durchfall durch Giardien hatten.
Bei 10 fiebrigen Katzenwelpen bestand der Verdacht der Katzenseuche; es waren schon mehrere Katzen qualvoll verendet. 1 Katzenwelpe hatte Wachstumstörungen. Bei 2 Katzen musste ein Auge entfernt werden.
Die Schmerzen und Leiden bzw. Tierschutzverstöße gem. §§ 1, 2 und 3 Nr. 3 TierSchG wurden durch den Tierarzt und eine Tierärztin für Augenheilkunde bestätigt und der Gemeinde und dem Veterinär vorgelegt.

Zusätzlich versorgt und betreut ATTiS in dieser Gemeinde 3 Futterstellen mit ca. 120 Katzen. Dort kommen immer wieder Neuzugänge hinzu. So z.B. Henry, dem der Eiter aus Auge und Mund lief, und der sich dazu noch mit einer Ohren- u. Zahnentzündung, Pilzbefall und Blutvergiftung quälte. Oder Theo, stark abgemagert, Parasitenbefall, Pilzbefall, Zahn- und Ohrentzündung.
In der Gemeindesitzung im September 2016 wurde eine Kastrationspflicht beschlossen; leider musste die Gemeinde feststellen, dass dies derzeit nur das Veterinäramt darf. Deshalb wurde der zuständige Veterinär beim Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen um den Erlass gebeten. Dieser lehnte mit der Begründung „nicht zielführend“ ab. Die Katzen leiden also weiter!

Die SPD hat am 22.07.2016 (Drucksache 17/12716) einen Antrag auf Kommunale Katzenschutzverordnungen im Bayer. Landtag gestellt, damit Gemeinden ihre Verordnungen gem. § 13 b TierSchG ändern können.
Auch dieser Antrag wurde gegen die Stimmen der SPD, Freie Wähler, Bündnis90/
Die Grünen abgelehnt!
Aufstellung der Fraktionen (siehe 2. Absatz) im Bayerischen Landtag:
https://www.bayern.landtag.de/abgeordnete/fraktionen/

Mit Ihrer Unterschrift in meiner Petition

https://www.change.org/p/bayerischer-lan…schen-gemeinden


kämpfe ich u.a. mit den Augsburger Notfellchen und ATTiS um die Unterstützung aller politischen Vertreter im Bayerischen Landtag, damit auch Gemeinden in Bayern ihrer Tierschutzverpflichtung nachkommen können und Tierschutzvereine finanziell entlastet werden.

„Denn dieses von Menschen gemachte Katzenleid, sollte im 21. Jahrhundert endlich ein erfolgreiches Ende finden. Wir stehen alle in dieser Verantwortung, von Herz zu Herz!“

Herzliche Grüße

Margit Mayr
Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!


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